Ein Stadtteilentwicklungskonzept – Fokus: Verkehr & Mobilität für die Kröpeliner-Tor-Vorstadt

KTV auf dem Weg

Foto: Luftbild Kröpeliner-Tor-Vorstadt, © Hanse- und Universitätsstadt Rostock

In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt schlägt das kulturelle Herz unserer Stadt! In der alte Arbeiter- und Industrievorstadt östlich des Kröpeliner Tores wird eine gesunde urbane Mischung von Wohnen, Arbeiten, Studieren und gesellschaftlichem Austausch gelebt.

Zwischen blauem Warnowufer und grünem Lindenpark befindet sich hier der einwohnerstärkste Stadtteil mit komprimierter Dichte an gastronomischen, kulturellen, schulischen, wissenschaftlichen, administrativen Einrichtungen und individuellem Einzelhandel. Studentisches Leben strahlt über den Ulmencampus in den Ortsteil hinein. Stadteilfeste, kreative kulturelle und politische Aktivitäten und aktives Vereinsleben runden diesen lebens- und liebenswerten Ortsteil ab. Im Ortsteil sind Füße und das Fahrrad die absolut bevorzugten Fortbewegungsmittel. Angrenzend befinden sich beste öffentliche Verkehrsanschlüsse mit Straßenbahn- und Buslinien sowie der S-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Seebad Warnemünde. Diesen Schatz an Lebendigkeit und Urbanität gilt es zu entwickeln. Die Grundlage bildet hier der im Jahr 2022 beschlossene Rahmenplan für den Stadtteil.

Eine Kernmaßnahme des Rahmenplans ist die Erarbeitung eines Mobilitätskonzepts, dessen Erarbeitung im Oktober 2024 im Rahmen des Projektes „KTV auf dem Weg“ unter Federführung des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Mobilität begonnen hat.

Das Projekt „KTV auf dem Weg“

Mit „KTV auf dem Weg“ startet der Stadtteil in den Prozess der Erarbeitung eines Stadtteilentwicklungskonzepts mit dem Schwerpunkt Verkehr und Mobilität. Dieses wird gemeinsam durch die Fachämter der Stadtverwaltung mit den städtischen und lokalen Akteuren, der Politik sowie den Einwohnerinnen und Einwohnern der KTV erarbeitet. Ziel ist es, Lösungen für eine verbesserte Verkehrsorganisation und Straßenraumgestaltung in der KTV zu entwickeln und die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden im Stadtteil zu erhöhen.

Dabei stehen die Neuordnung des ruhenden Verkehrs, die Förderung des Fuß- und Radverkehrs, der Ausbau von Sharing-Angeboten, die Gestaltung lebenswerter, zukunftsfähiger Straßenräume sowie der Erhalt der Vielfalt im Quartier im Vordergrund. Das Projekt bewegt sich im Spannungsfeld der gesellschaftlichen Debatte um die Mobilitätswende, Klimaanpassung und einer sozial verträglichen Stadtentwicklung. Ein umfangreicher Beteiligungsprozess u.a. mit Online-Beteiligungsformaten, Stadtteilwerkstätten sowie der Gründung eines begleitenden Mobilitätsrats sollen dazu beitragen, diesem wichtigen Aushandlungsprozess einen Rahmen zu geben.

Fakten im Überblick

NutzungWohnen, Gewerbe, Soziales und Kulturelles
Einwohnende19.200
Wohneinheiten11.800
Dichte6.600 Einwohnende/km²

Ziele

  • Entwicklung eines Verkehrs- und Mobilitätskonzepts für den Stadtteil mit dem Ziel die Aufenthaltsqualität, Straßenraumgestaltung und Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.

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