Groter Pohl
Visualisierung: Funktionsplan Groter Pohl
Das Quartier Groter Pohl ist das „missing link“ innerhalb der Stadtgebiete Hansaviertel, Kröpeliner-Tor-Vorstadt, Lindenpark, Hauptbahnhof und Südstadt. Aufgrund seiner zentralen Lage zwischen dem Hauptbahnhof und dem Universitätsviertel bietet dieser bisher überwiegend kleingärtnerisch genutzte Bereich ein großes städtebauliches Entwicklungspotential.
Hier ergibt sich die einmalige Chance einen Stadtteil zu bauen, der den Ansprüchen einer menschenfreundlichen, und nachhaltigen Nachbarschaft als Lebensort für Generationen gerecht wird. Es geht um ein ideales, zukunftsweisendes, weil wirklich menschenorientiertes Stadtviertel mit dem Ziel, humane, soziale, energetische, bauliche und zukunftsorientierte Aspekte zu verwirklichen. Der Groter Pohl kann internationale Maßstäbe setzen, aber gleichzeitig in der Nahperspektive als dienender Teil einer Stadt erlebt werden.
Die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen, ist dabei zentral. Der globale Klimawandel verlangt von verantwortungsvollen Städten, Unternehmen und er Bevölkerung radikale, konsequente und kurzfristige Veränderungen des alltäglichen Ressourcenverbrauchs und Senkung der Emissionen im Alltag. Bis Jahresende 2025 wird der B-Plan-Entwurf ein zweites Mal ausgelegt. Für das Jahr 2026 ist dann der Satzungsbeschluss geplant. Parallel beginnt dann die Erschließungsplanung.
Daher wird bei der Entwicklung des Areals des Groter Pohl unter anderem der Ansatz eines autoarmen Quartier verfolgt. Dies wird ermöglicht durch die Nähe zu den Bildungseinrichtungen sowie die gute Anbindung an den ÖPNV. Der Stellplatzbedarf wird in Quartiersgaragen an den Gebietszufahrten sowie in Tiefgaragen untergebracht.
Fakten im Überblick
| Typ | Neubau-Quartier |
| Nutzung | Wohnen-Arbeiten-Gemeinwesen |
| Größe | 21,8 ha |
| Wohneinheiten | 1200 |
| Wohnfläche | 5 ha |
| Nutzfläche | 4,1 ha |
| Gemeinbedarf | 3 ha |
Ziele
- Verbindung von bezahlbarem, innenstadtnahen Wohnen, Dienstleistungen sowie Gemeinbedarf (Schule/ Hort)
- Weiterentwickelung des Universitätscampus an der Albert-Einstein-Straße in Richtung Innenstadt
- die Südstadt insgesamt zu stärken.






